Ratgeber · Anbieter-Wahl
Woran erkennst du einen seriösen US-LLC-Anbieter?
Kurzantwort: Ein seriöser Anbieter redet zuerst über deine Pflichten (Form 5472, Registered Agent, Annual Report) und erst dann über Vorteile. Er nennt Gesamtkosten inklusive staatlicher Gebühren, hat ein vollständiges Impressum mit erreichbarem Ansprechpartner, und er sagt dir klar, wer deine IRS-Formulare signiert und dafür geradesteht. Wer dir „0 % Steuern, keine Pflichten, Konto garantiert" verspricht, verkauft dir ein Risiko.
Die 7-Punkte-Checkliste
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1. Werden die Pflichten offen benannt?
Jede Foreign-Owned LLC hat laufende Pflichten: Form 5472 + 1120 jährlich (bei Versäumnis $25.000 Strafe), Registered Agent, je nach Staat ein Annual Report. Ein Anbieter, der diese Pflichten auf seiner Website gar nicht erwähnt — oder erst nach dem Kauf —, plant dein Problem schon ein.
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2. Sind die Gesamtkosten transparent?
Staatliche Gebühren (z. B. Annual-Report-Fees) fallen unabhängig vom Anbieter an. Seriös ist, wer sie getrennt ausweist und als Durchlauf behandelt — nicht, wer mit einem Lockpreis wirbt und die Pflicht-Nebenkosten verschweigt.
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3. Wer signiert deine IRS-Formulare — und steht dafür gerade?
Der entscheidende Unterschied: Füllt der Anbieter nur Formulare aus, die du selbst unterschreibst und einreichst — oder signiert er als beim IRS registrierter Paid Preparer (PTIN) mit und reicht selbst ein? Nur im zweiten Fall übernimmt er formale Verantwortung gegenüber dem IRS. Frag konkret: „Signieren Sie mit eigener PTIN?"
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4. Gibt es ein vollständiges Impressum mit echtem Ansprechpartner?
Firma, Rechtsform, Anschrift, E-Mail, eine benannte Person. Anonyme Projektseiten ohne Betreiber-Angabe sind bei einem Produkt, bei dem es um deine Identitätsdokumente und Steuerdaten geht, ein Ausschlusskriterium.
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5. Verspricht er dir „0 % Steuern"?
Ob und wo du Steuern zahlst, hängt von deinem Wohnsitz ab — nicht von der LLC. Eine US-LLC ohne US-Betriebsstätte zahlt zwar typischerweise keine US-Einkommensteuer, aber dein Wohnsitzstaat kann die Gewinne besteuern. Pauschale Steuerfreiheits-Versprechen ohne diesen Hinweis sind das deutlichste Warnsignal der Branche.
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6. Garantiert er dir ein Geschäftskonto?
Kein Anbieter entscheidet über die Kontoeröffnung — das tun Wise, Mercury & Co. nach eigener Prüfung. Seriös ist „wir bereiten die Unterlagen sauber vor", unseriös ist „Konto garantiert".
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7. Sagt er dir, was er nicht leistet?
US Tax Compliance ist keine Steuerberatung. Ein seriöser Anbieter zieht diese Grenze selbst — und verweist für deine persönliche Steuersituation an einen Steuerberater in deinem Wohnsitzland, statt so zu tun, als wäre das mit abgedeckt.
Unser Selbst-Test
Leg diese Checkliste an jeden Anbieter an — auch an uns: Unsere Preise inkl. getrennter State Fees, die Pflichten-Aufklärung auf jeder Seite, das Impressum mit benannter Person und die PTIN-Signatur beim Done-for-you-Filing sind genau deshalb so gebaut.
Stell uns die unbequemen Fragen — wir beantworten sie schriftlich, bevor du buchst.
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